Genossenschaft Klubhaus Statuten

Aktuell gültige

Statuten der Genossenschaft Klubhaus der
Fischer-Vereinigung Männedorf-Stäfa-Uetikon


Artikel 1

Unter dem Namen «Genossenschaft Klubhaus der Fischer-Vereinigung Männedorf-Stäfa-Uetikon» besteht mit Sitz in Stäfa eine Genossenschaft auf unbestimmte Dauer im Sinne der Art. 828ff. OR.

Artikel 2

Die Genossenschaft bezweckt den Ausbau und den Unterhalt eines Vereinshauses für ihre Mitglieder in gemeinsamer Selbsthilfe.

Artikel 3

Mitglieder der Genossenschaft können natürliche Personen werden, die Aktiv-, Frei-, Ehren- oder Passivmitglieder der Fischer-Vereinigung Männedorf-Stäfa-Uetikon sind. Mit Zustimmung der Generalversammlung können auch weitere Personen als Genossenschafter aufgenommen werden; notwendig ist hierfür die Zustimmung einer Dreiviertelmehrheit aller Genossenschafter. Die Aufnahme erfolgt im Übrigen durch die Verwaltung aufgrund einer schriftlichen Anmeldung und muss durch die nächstfolgende Generalversammlung bestätigt werden.

Artikel 4 

Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, welcher auf Ende jedes Geschäftsjahres möglich ist wenn er zwölf Monate im Voraus der Verwaltung schriftlich angezeigt wird. Die Verwaltung kann die Kündigungsfrist in einzelnen Fällen auf ein halbes Jahr reduzieren. Über den Ausschluss eines Genossenschafters aus wichtigen Gründen entscheidet die Generalversammlung mit Dreiviertelmehrheit sämtlicher Genossenschafter.

Artikel 5 

Beim Tod eines Genossenschafters geht die Mitgliedschaft mit allen Rechten und Pflichten auf die Erben über. Übernimmt nicht ein einzelner Erbe die Mitgliedschaft, so haben die Erben einen gemeinsamen Vertreter zu bestellen.

Artikel 6

Ausscheidende oder ausgeschlossene Genossenschafter oder ihre Erben haben keinen Anspruch auf das Genossenschaftsvermögen, doch werden die Anteilscheine zum wirklichen Wert, höchstens jedoch zum Nominalwert, zurückbezahlt. Bei Ausscheiden eines Genossenschafters vor dem 31.12.1987 erfolgt keine Rückzahlung der Genossenschaftsanteile. In besonderen Härtefällen kann die Verwaltung eine vorzeitige Rückzahlung bewilligen.

Artikel 7

Die Organe der Genossenschaft sind

  1. die Generalversammlung
  2. die Verwaltung
  3. die Kontrollstelle

Artikel 8

Die Generalversammlung ist das oberste Organ der Genossenschaft. Sie tritt jährlich einmal zusammen. Organisation und Befugnisse richten sich nach Art. 879–891 OR. Die Generalversammlung fasst ihre Beschlüsse, unter Vorbehalt von Art 3, 4 und 14 dieser Statuten, mit einer absoluten Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Verwaltung kann ausserordentliche Generalversammlungen einberufen. Ebenso kann wenigstens ein Zehntel aller Genossenschafter die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung verlangen.

Artikel 9

Die Verwaltung besteht aus drei bis fünf Personen, welche von der Generalversammlung auf jeweils zwei Jahre gewählt werden und unbeschränkt wieder wählbar sind. Mindestens eine Person der Verwaltung muss dem Vorstand der Fischer-Vereinigung Männedorf-Stäfa-Uetikon angehören. Die Generalversammlung bezeichnet den Präsidenten; im Übrigen konstituiert sich die Verwaltung selbst. In die Verwaltung können nur Genossenschafter gewählt werden. Für Organisation und Befugnisse der Verwaltung gelten die Art. 894–905 OR. Die Verwaltung ist nicht ermächtigt, die Geschäftsführung oder einzelne Zweige derselben an Drittpersonen zu übertragen, die nicht Genossenschafter sind.

Artikel 10

Die Verwaltung vertritt die Genossenschaft nach aussen. Die Genossenschaft wird verpflichtet durch Kollektivunterschrift je zweier Mitglieder der Verwaltung. 

Artikel 11

Als Kontrollstelle wählt die Generalversammlung jährlich aus dem Kreis der Genossenschafter zwei Revisoren, die nicht Mitglieder der Verwaltung sein dürfen. Die Revisoren haben die in Art. 907-909 OR umschriebenen Aufgaben zu erfüllen.

Artikel 12

Die Höhe des Genossenschaftskapitals ist unbeschränkt. Die Genossenschaft gibt Anteilscheine zu je Fr. 500.– aus, welche auf den Namen des Mitgliedes lauten. Jeder Genossenschafter hat mindestens einen Anteilschein zu übernehmen und darf höchstens deren 20 erwerben.

Artikel 13

Für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft haftet nur das Genossenschaftsvermögen; jede persönliche Haftung und Nachschuss-Pflicht der Mitglieder ist ausgeschlossen. Ein allfälliger Reinertrag wird vollumfänglich zum Genossenschaftsvermögen geschlagen.

Artikel 14

Für die Revision dieser Statuten ist eine Dreiviertelmehrheit sämtlicher Genossenschafter notwendig, ebenso für einen Auflösungsbeschluss. Wird die Auflösung beschlossen, so bezeichnet die Generalversammlung die Liquidatoren. Bei Auflösung der Genossenschaft wird das Genossenschaftsvermögen, nach Tilgung aller Schulden, in erster Linie zur Rückzahlung der Anteilscheine verwendet. Ein verbleibender Überschuss wird zu 50 % auf die Fischer-Vereinigung Männedorf-Stäfa-Uetikon und zu 50 % auf die Anteilscheine verteilt.

Artikel 15

Das Geschäftsjahr der Genossenschaft ist identisch mit dem Kalenderjahr. DieBücher werden erstmals per 31.12.1985 abgeschlossen.

Artikel 16

Die Bekanntmachungen der Genossenschaft erfolgen brieflich direkt an alle Genossenschafter. Bei Einladungen zu Generalversammlungen wird eine Frist von 14 Tagen eingehalten.
Publikationsorgan ist das Schweizerische Handelsamtsblatt.

Stäfa, 24. August 2010

Der Präsident:
Hanspeter Krauer

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